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5 Tipps für Karosseriearbeiten am Oldtimer für Anfänger

Vielleicht zählen Sie zu denen, die Ihren Oldtimer gerne selbst restaurieren. Das muss gar nicht einmal aus dem Misstrauen gegenüber der Werkstatt so sein – es fühlt sich für viele einfach gut an, selbst zur Tat zu schreiten und die Kontrolle gar nicht erst abzugeben. In unserer Autowerkstatt in Kiel ist die Arbeit mit Oldtimer-Karosserien unser täglich Brot. Gerne wollen wir mit Ihnen ein paar Tipps und Tricks teilen, die Ihnen die Arbeit am Oldtimer erleichtern können. Bitte bedenken Sie dabei, dass Karosseriearbeiten letztlich viel Erfahrung und Zeit benötigen und wir hier lediglich kleine Einblicke geben, wie kleinere Arbeiten effektiver ausgeführt werden können.

Oldtimer Karosseriearbeiten
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1. Schleifpapier reißen

Haben Sie schon einmal einen Profi gesehen, der sein Schleifpapier in einer perfekt geraden Linie zerreißt? Der Trick besteht darin, es immer zuerst von Kornseite zu Kornseite zu falten. Dann drücken Sie die Falte zwischen den Fingern fest zusammen. Erneut falten Sie es von der Papierseite zur Papierseite, dann von Körnung zu Körnung, bevor Sie das Papier zerreißen. Nur so ist ein kerzengerader Abriss möglich, da Sie zuerst die „Rückseite“ des Schleifpapiers gebrochen haben. Andersherum funktioniert es nicht und das Papier reißt, wie es will.

2. Verschiedene Schleifblöcke verwenden

Halten Sie einen Schleifblock für jede der verschiedenen Körnungen bereit, die Sie verwenden möchten. So sparen Sie sich die Zeit beim Schleifpapierwechsel und zugleich wertvolles Geld für Schleifpapier. Wenn Sie die Körnung 80 auf einem Block mit einer 80er Körnung belassen, können Sie das Schleifpapier verwenden, bis es abgenutzt ist. Wenn Sie das Schleifpapier entfernen, um es gegen eine andere Körnung auszutauschen, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein halb benutztes Stück verlieren oder wegwerfen.

3. Gummidichtungen beim Lackieren schützen

Wenn Sie in der Nähe oder unter einer Gummidichtung malen müssen, wie z. B. bei der Windschutzscheibe oder bei Fenstern, versuchen Sie, einen beschichteten Draht oder einen Kunststoffschlauch unter die Dichtung zu drücken. So halten Sie die Dichtung von der zu bemalenden Fläche fern. Wenn Sie mit dem Lackieren fertig sind, können Sie einfach den Draht unter der Dichtung entfernen und es sieht so aus, als ob Sie ihn zum Lackieren entfernt hätten. Möglicherweise müssen Sie (nachdem die Farbe ausgehärtet ist) eine Heißluftpistole verwenden, um der Dichtung zur ihrer ursprünglichen Form zu verhelfen.

4. Räder abdecken

Eine einfache Möglichkeit, Räder abzudecken, ist die Verwendung von Müllsäcken. Sie lassen sich problemlos über fast alle Reifen spannen. Außerdem können Sie, wenn Sie mit dem Lackieren fertig sind, die Müllsäcke nutzen, um alle anderen Abdeckpapiere und Klebebänder zu entsorgen. Achte Sie nur darauf, dass Sie die Beutel nicht entfernen, bevor alle Farben getrocknet sind. Die Tüten werden wahrscheinlich einige Lackspritzer haben, die auf die Farbe gelangen und Ihre Arbeit ruinieren könnten.

5. Spachteln vor dem Lackieren

Bevor Sie eine Karosserie lackieren, müssen häufig einige Stellen mit Spachtelmasse nachbearbeitet werden. So gleichen Sie leichte Unebenheiten aus – größere Beulen sollten jedoch immer vorher entfernt werden. Wenn Sie die Flächen sanft mit der Hand abstreichen, können Sie feine Unebenheiten ertasten, bei denen das Spachteln Sinn macht. Zuvor müssen Sie jedoch alle entsprechenden Stellen blank schleifen. Das gilt vor allem dann, wenn sich dort zuvor Lackfehler oder Risse befunden haben. Alte Lack- und Spachtelreste können Sie mit einem groben 50er-Schleifpapier entfernen.

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